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Zunderschutzpaste 1900

OXI-STOP 1900 - Zunderschutzpaste für Temperaturen von 650 bis max 850 °C

Eigenschaften
OXI-STOP 1900 ermöglicht einen wirksamen Schutz gegen Verzunderung für Werkzeuge und Bauteile, die in Öfen ohne Schutzgasatmosphäre bei Temperaturen bis zu 850°C austenitisiert oder geglüht werden. Die Pastenreste können nach der Wärmebehandlung mit heißem Wasser oder Waschlauge abgewaschen werden. Vorraussetzung sind Glühtemperaturen von mindestens 650°C; bei niedrigeren Glühtemperaturen lassen sich die Pastenrückstände nur durch Sandstrahlen entfernen.

Anwendung
Die Oberflächen der zu schützenden Werkstücke müssen sauber, trocken, öl-, fett- und rostfrei sein, was durch Waschen oder Lösemittel-Entfetten erreicht wird. Vor der Verwendung ist das OXI-STOP 1990 gut aufzurühren. Dann wird es mit einem weichen Flachpinsel oder im Tauchverfahren auf die zu schützenden Oberflächen aufgetragen. In beiden Fällen ist eine möglichst gleichmäßige Schichtdicke anzustreben. Normalerweise genügt ein Anstrich. Die Trocknungsdauer ist abhängig von der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit; sie beträgt normalerweise ca. 2....4 Stunden. Es ist wichtig, daß die Schutzschicht durch und durch getrocknet ist, bevor die Teile in den Härteofen überführt werden (Fingernagel-Test !). Andererseits sollen die geschützten Teile nach dem Trocknen nicht längere Zeit bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Wird dies nicht beachtet, so kann es zum Ablaufen der Paste im Ofen kommen. Nach der Wärmebehandlung lassen sich die Rückstände des OXI-STOP 1900 durch Waschen mit heißem Wasser oder Waschlauge leicht entfernen. Anbruchdosen des OXI-STOP 1990 sind jeweils nach Gebrauch wieder luftdicht zu verschliessen. Ist die Schutzpaste nach mehrmaligem Öffnen der Dose infolge Verdunstung des Lösemittels eingedickt, so kann sie durch Zugabe geringer Mengen “EINSTELLKONZENTRAT FÜR OXI-STOP 1900" wieder auf ihre ursprüngliche Konsistenz verdünnt werden.

Anwendungstemperatur-Bereich
OXI-STOP 1990 darf nicht für Glühtemperaturen oberhalb 850°C eingesetzt werden; wird diese Temperatur-Obergrenze überschritten, so kann es zu Anfressungen an der Werkstückoberfläche und glasurartigen schwer entfernbaren Rückständen kommen. Auch für Temperaturen unterhalb von ca. 650°C ist das OXI-STOP 1990 nicht bzw. weniger gut geeignet, weil sich bei zu niedriger Temperatur die Rückstände nach der Wärmebehandlung nicht durch Abwaschen sondern nur durch Sandstrahlen entfernen lassen. Zu starkes Verdünnen oder Verdünnen mit anderen Lösemitteln kann zur Beeinträchtigung der Schutzwirkung und Ablaufen der Paste führen.

Reinigung der Pinsel, Werkzeuge, Vorrichtungen
Für das Auswaschen der Pinsel kann das “EINSTELLKONZENTRAT FÜR OXI-STOP 1900" verwendet werden, ggf. auch Xylol, jedoch keinesfalls Wasser. Bei angetrockneten Rückständen auf Werkzeugen und Vorrichtungen empfiehlt es sich, sie zunächst in Waschlauge einzuweichen und anschließend den Belag mittels Bürste und Spachtel zu entfernen.

Die in diesem Merkblatt enthaltenen Angeben entsprechen unserem besten Wissen. Sie sollen hinsichtlich Eigenschaften und Anwendung des Produktes beraten, stellen aber keine Zusicherung im Rechtssinne dar. Sie befreien den Anwender nicht von der eigenen Prüfung des Produktes auf seine Eignung für die beabsichtigten Verfahren und Zwecke Auch obliegt die Prüfung etwaiger Schutzrechte dem Anwender.
05/2007

Download der Spezifikation.

 

 
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